Zulassungs- und Benotungssatzung des Instituts für Psychologie

§ 1 Zulassungsvoraussetzungen für den Studiengang 1. Psychologie

(1) Eingangsvoraussetzung für die Studienaufnahme ist ein mindestens sechs- semestriges Studium der Psychologie.

(2) Alternativ werden als Zulassungsvoraussetzungen anerkannt:

a) der Abschluss eines der Psychologie inhaltlich nahen Hochschulstudiums, z.B. der Erziehungswissenschaft, Sozialarbeitswissenschaft, Soziologie, des Lehramts mit Hauptfach Psychologie.

b) der Abschluss eines der Psychologie inhaltlich nahen, mindestens sechsemestrigen Fachhochschulstudiums (z.B. der Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Heilpädagogik)

(3) In Ausnahmefällen kann – unter Verlängerung der Studienzeit – auch das Abitur verbunden mit mindestens dreijähriger fachbezogener Berufsausbildung als Zulassungsvoraussetzung anerkannt werden ( z.B. als Erzieher/in, Heilerziehungs-, Alten-, Krankenpfleger/Innen). Regelmäßig bedarf es sodann einer Zulassungsprüfung.

 

§ 2 Zulassungsvoraussetzungen für den Studiengang 2. Wirtschaftspsychologie

(1) Als Zulassungsvoraussetzungen gelten ebenfalls die in § 1 genannten. Darüber hinaus gilt:

a) Werden die in § 1 genanten Zulassungsvoraussetzungen zugrunde gelegt, ist das Studium auf betriebswirtschaftliche Studieninhalte zu fokussieren  gemäss der für diesen Studiengang verbindlichen Modularisierung.

(2) Alternativ werden als Zulassungsvoraussetzungen anerkannt:

a) ein mindestens sechssemestriges Studium der Betriebs-, Volkswirtschaftslehre oder eines inhaltlich nahen Studiums

(3) In Ausnahmefällen kann – unter Verlängerung der Studienzeit – auch das Abitur verbunden mit mindestens dreijähriger fachbezogener Berufsausbildung als Zulassungsvoraussetzung anerkannt werden.

 

§ 3 Zulassungsprüfung

(1) Bestehen an der Gleichwertigkeit der unter § 1 (1)bis(3) sowie § 2 (1) bis (3)dieser Satzung genannten Studien bzw. Abschlüsse Bedenken, behält sich das Institut eine eigene Zulassungsprüfung vor.

Diese erfolgt in der Regel durch ein mündliches Zulassungsgespräch, an dem auf Seiten der Universität ein Professor des Instituts sowie eine weitere prüfungsberechtigte Person teilnehmen. Die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit kann auferlegt werden.

(2) In den Fällen des § 1 (3) sowie § 2 (3) dieser Satzung ist ein Zulassungsgespräch obligatorisch. In der Regel wird die Anfertigung einer Aufsichtsarbeit erwartet.

(3) Die Entscheidung über die Zulassung trifft der das Zulassungsgespräch führende Professor der EuroSwiss-Universität abschließend.

 

§ 4 Module und Kreditpunkte

(1) Das Institut fertigt für die von ihm angebotenen Master-Studiengänge Modulbeschreibungen an. Deren Themen sind in Kurzform jeweils als Inhalts- verzeichnisse der Studienhefte dargestellt und Gegenstand der Zulassungs- und Prüfungssatzung. Die vom Institut herausgegebene Modularisierung führt für jedes Modul bzw. die Modulteile die jeweils vergebenen Creditpoints (ECTS- Punkte) aus.

(2) Die Modularisierung legt dar, inwieweit die erfolgreiche Bearbeitung der Module und Modul-Teile gemäß der dort angegebenen ECTS-Punkte jeweils Zulassungsvoraussetzungen für die Masterprüfung erfüllen.

 

§ 5 Studienbegleitende Prüfungen

(1) Die Master-Studiengänge des Instituts für Psychologie werden als Fernstudiengänge, kombiniert mit Präsenzseminaren, angeboten.

(2) Modul-Teile sind in der Regel mit einer häuslichen Ausarbeitung der am Ende der jeweiligen Studienhefte aufgeführten Übungsaufgaben abzuschliessen, die der Prüfung des Wissensstandes des/der Studienteilnehmers/in dient. Die Benotung fliesst in die Gesamtnote ein.

(3) Präsenzseminare – ebenfalls konzipiert als Module mit Modul-Teilen im – finden hauptsächlich als Übungen im Bereich der Diagnostik, exemplarischen Fallstudien und Schulungen psychologischer Kompetenzen statt. Über das Gesamtmodul wird eine Abschlussklausur im Rahmen des Präsenzseminars gefertigt. Die Benotung der Abschlussklausur fliesst in die Bildung der Gesamtnote ein.

 

§ 6 Benotungen der Module

Zu jedem Studiengang erlässt das Institut diese Benotungsliste, aus der sich die prozentuale Verteilung der Einzelleistungen studienbegleitender Art sowie der Masterarbeit und des mündlichen Prüfungsgespräches ergeben. Diese Benotungsliste ist Gegenstand der vorliegenden Satzung.

 

§ 7 Benotungssystem

Jede einzelne Arbeit wird mit einer Note bewertet, die wie folgt zugeordnet wird:

 1 = sehr gut;

eine weit über den durchschnittlichen Anforderungen liegende Leistung

2 = gut;

eine über den durchschnittlichen Anforderungen liegende Leistung

3 = befriedigend;

eine durchschnittlichen Anforderungen genügende Leistung

4 = ausreichend;

eine durchschnittlichen Anforderungen noch genügende  Leistung

5 = mangelhaft;

eine durchschnittlichen Anforderungen nicht mehr genügende Leistung

6 = ungenügend;

eine durchschnittlichen Anforderungen in keiner Weise mehr genügende Leistung

 

§ 8 Bildung der Gesamtnote

Die Gesamtbenotung errechnet sich aus dem prozentualen Anteil der erzielten Einzelnoten und wird mit zwei Stellen hinter dem Komma angegeben.

Wird eine Leistung von mehr als einem Prüfer benotet, wird der Mittelwert der von den Prüfern gegebenen Benotungen ermittelt. Anschliessend wird nach der Benotungsliste und der Modulgewichtung die Gesamtnote mathematisch errechnet. Die Stellen hinter dem Komma sind der jeweils niedrigeren vollen Punktzahl zu Berechnung der Leistungseinordnung zuzuschlagen.

 

§ 9 Prüfungswiederholung und Zulassung zur Masterarbeit

(1) Soweit ein Modul mit einer Gesamtpunktzahl unter vier Punkten benotet wird, gilt es als nicht bestanden und ist zu wiederholen; dies gilt nicht, soweit die Modulbeschreibung ausdrücklich Anderes ausführt.

(2) Voraussetzung für die Zulassung zur Masterarbeit ist das Bestehen der in der Modularisierung dargestellten Module.

(3) Voraussetzung für die Zulassung zum mündlichen Prüfungsgespräch ist ein bis zu diesem Zeitpunkt erreichter Notendurchschnitt von wenigstens 4,0.

Ist nach Absolvierung der mündlichen Prüfung die Punktzahl von 4,0 nicht erreicht, gilt die Prüfung als nicht bestanden. Sie kann wiederholt werden. 

 

§ 10 Graduierung

Das Institut für Psychologie vergibt nach erfolgreichem Prüfungsabschluss
für beide Studiengänge jeweils den akademischen Grad „Master of Science (M. Sc)“, einmal mit der studiengangsspezifischen Zusatzbezeichnung
„Psychologe/in“, zum anderen mit der Zusatzbezeichnung „Wirtschaftspsychologe/in“.

 

Benotungen

(Abkürzungen: EBÜ = Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben)

Modul I (Anteil der Gesamtnote 14%)

MT 1:  EBÜ 15%

MT 2:  EBÜ 15%

MT 3:  EBÜ 15%

MT 4:  EBÜ 15%

 Abschlussklausur 40%

Modul II (Anteil der Gesamtnote 14%)

MT 5:  EBÜ 15%

MT 6:  EBÜ 15%

MT 7:  EBÜ 15%

MT 8:  EBÜ 15%

 Abschlussklausur 40%

Modul III (Anteil der Gesamtnote 14%)

MT 9:    EBÜ 15%

MT10:  EBÜ  15%

MT11:  EBÜ  15%

MT12:  EBÜ  15%

 Abschlussklausur 40%

Modul IV (Anteil der Gesamtnote 14%)

MT13:  EBÜ 15%

MT14:  EBÜ 15%

MT15:  EBÜ 15%

MT16:  EBÜ 15%

 Abschlussklausur 40%

Modul V (Anteil der Gesamtnote 14%)

MT17:  EBÜ 30%

MT18:  EBÜ 30%

 Abschlussklausur 40%

Modul VI (Anteil der Gesamtnote 30%)

MT19:  Masterarbeit  80%

MT20:  Mündliches

  Prüfungsgespräch 20%