Zulassungs- und Benotungssatzung des Institutes für internationales Wirtschafts- und Steuerrecht

 

§ 1 Zulassungsvoraussetzungen

(1) Eingangsvoraussetzung für die Studienaufnahme ist ein mindestens sechssemestriges Studium der Rechtswissenschaften, der Volks- oder Betriebswirtschaft oder vergleichbarer Studiengänge.

(2) Alternativ wird der Abschluss eines themennahen Fachhochschulganges als Zulassungsvoraussetzung anerkannt.

(3) In Ausnahmefällen kann –unter Verlängerung der Studienzeit– auch das Abitur verbunden mit mehrjähriger einschlägiger Berufserfahrung als Zulasungsvoraussetzung anerkannt werden. Regelmäßig bedarf es sodann einer Zulassungsprüfung.

 

§ 2 Zulassungsprüfung

(1) Bestehen an der Gleichwertigkeit der unter § 1 (1) und (2) dieser Satzung genannten Studien bzw. Abschlüsse Bedenken, behält sich das Institut eine eigene Zulassungsprüfung vor.

Diese erfolgt in der Regel durch ein mündliches Zulassungsgespräch, an dem auf Seiten der Universität ein Professor des Instituts sowie eine weitere prüfungsberechtigte Person teilnehmen. Die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit kann auferlegt werden.

(2) In den Fällen des § 1 (3) dieser Satzung ist ein Zulassungsgespräch obligatorisch. In der Regel wird die Anfertigung einer Aufsichtsarbeit erwartet.

(3) Die Entscheidung über die Zulassung trifft der das Zulassungsge- spräch führende Professor der EuroSwiss-Universität abschließend.

 

§ 3 Module und Kreditpunkte

(1) Das Institut fertigt für die von ihm angebotenen Master-Studiengänge Modulbeschreibungen an. Diese sind Gegenstand der Zulassungs- und Prüfungssatzung. Sie führen für jedes Modul bzw. die Modulteile die jeweils vergebenen ECTS-Punkte aus.

(2) Innerhalb der Modulbeschreibungen wird niedergelegt, inwieweit die Absolvierung eines Einzelmoduls Zulassungsvoraussetzung für die Masterprüfung ist.

 

§ 4 Studienbegleitende Prüfungen

(1) Die Master-Studiengänge des Instituts für internationales Wirtschafts- und Steuerrecht werden als Fernstudiengänge, kombiniert mit Präsenzseminaren, angeboten.

(2) Teilmodule sind mit einer häuslichen Ausarbeitung abzuschließen, die der Prüfung des Wissensstandes des/der Studienteilnehmers/in dient. Die Benotung fließt in die Gesamtnote ein.

(3) Im Rahmen von Präsenzseminaren wird jeweils ein Modul mit seinen Modulteilen im Detail behandelt; über das Gesamtmodul wird eine Abschlussklausur im Rahmen des Präsenzseminars gefertigt. Die Benotung der Abschlussklausur fließt in die Bildung der Gesamtnote ein.

 

§ 5 Benotungen der Module

Zu jedem Studiengang erlässt das Institut eine Benotungsliste, aus der sich die prozentuale Verteilung der Einzelleistungen studienbegleitender Art sowie der Masterarbeit und des mündlichen Prüfungsgespräches ergeben. Diese Benotungsliste ist Gegenstand der vorliegenden Satzung.

 

§ 6 Benotungssystem

Jede einzelne Arbeit wird mit einer Punktzahl benotet, die wie folgt zugeordnet wird:

13 bis 15 Punkte

sehr gut; eine weit über durchschnittlichen Anforderungen liegende Leistung

10 bis 12 Punkte

gut; eine über durchschnittlichen Anforderungen liegende Leistung

7 bis 9 Punkte

befriedigend; eine durchschnittlichen Anforderungen genügende Leistung

4 bis 6 Punkte

ausreichend; eine durchschnittlichen Anforderungen noch genügende Leistung

0 bis 3 Punkte

mangelhaft; eine durchschnittlichen Anforderungen nicht mehr genügende Leistung

§ 7 Bildung der Gesamtnote

Die Gesamtbenotung errechnet sich aus dem prozentualen Anteil der erzielten Einzelnoten und wird mit zwei Stellen hinter dem Komma angegeben. Wird eine Leistung von mehr als einem Prüfer benotet, wird der Mittelwert der von den Prüfern gegebenen Benotungen ermittelt. Anschließend wird nach der Benotungsliste und der Modulgewichtung die Gesamtnote mathematisch errechnet. Die Stellen hinter dem Komma sind der jeweils niedrigeren vollen Punktzahl zu Berechnung der Leistungseinordnung zuzuschlagen.

 

§ 8 Prüfungswiederholung und Zulassung zur Masterarbeit

(1) Soweit ein Modul mit einer Gesamtpunktzahl unter vier Punkten benotet wird, gilt es als nicht bestanden und ist zu wiederholen; dies gilt nicht, soweit die Modulbeschreibung ausdrücklich Anderes ausführt.

(2) Voraussetzung zur Zulassung zur Masterarbeit ist das Bestehen in der unter § 8 (1) genannten Module.

(3) Voraussetzung zur Zulassung zum mündlichen Prüfungsgespräch ist ein bis zu diesem Zeitpunkt erreichter Notendurchschnitt von wenigstens 4,0. Ist nach Absolvierung der mündlichen Prüfung die Punktzahl von 4,0 nicht erreicht, gilt die Prüfung als nicht bestanden. Sie kann wiederholt werden.

 

§ 9 Graduierung

Das Institut für Internationales Wirtschafts- und Steuerrecht vergibt nach erfolgreichem Prüfungsabschluß den akademischen Grad eines „Master of Business Law“ (MBL).